Der Frühling kommt endlich! Sein Vorbote, der Heuschnupfen ist schon da. Das macht Allergikern zu schaffen. Mindestens 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung leiden unter Heuschnupfen im Frühling. Es gibt verschiedene Symptome und nicht jeder reagiert gleich. Jedoch ist es nicht angenehm für die Betroffenen. Von leichtem Schnupfen und jucken in den Augen bis hin zu Asthmaanfällen ist alles dabei.
Bei Regenwetter können sich Allergiker erholen, doch je milder und trockener das Wetter wird, desto mehr haben sie mit den Beschwerden zu kämpfen.
Im Frühjahr beginnt es bereits mit der Hasel und der Erle. Im Mai sind besonders die Gräserpollen aggressiv, gefolgt von der Esche und der Birke.
Woher kommen allergische Reaktionen auf Pollen?
Besonders Stadtbäume enthalten viele Proteine die allergische Reaktionen auslösen. Bäume im ländlichen Gebiet oder in der Höhe enthalten deutlich weniger. Das gab das Universitätsspital Zürich bekannt.
Aber warum ist das so?
Häufig handelt es sich bei den Allergenen um Abwehrstoffe, welche die Bäume bilden, wenn sie gestresst sind und vermehrt Krankheitserregern oder Luftschadstoffen ausgesetzt sind.
Auch Wasser – und Platzmangel können Gründe dafür sein. Darum bilden die Bäume eine Art Schutzschild für sich selbst. Diese Pollen wirken sich dann auf die menschliche Schleimhaut aus.
Kann man etwas gegen den Heuschnupfen tun?
Mittlerweile gibt es effektive Arzneimittel, mit welchen man die Symptome gut behandeln kann. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt dazu beraten.
Natürliche Mittel dagegen gibt es kaum, da man den Pollen nur schlecht ausweichen kann. Nicht mehr an die frische Luft zu gehen, ist auch nicht gerade Gesundheitsfördernd.
Der Pollenflugkalender kann helfen, dass Sie den Pollen ausweichen, beziehungsweise bestimmte Regionen meiden können. Dazu müssen Sie wissen, auf welche Pollen Sie allergisch sind und wann diese ihre Hochsaison haben.
Therapeutische Behandlung
Um den Ursprung der Allergie zu behandeln gibt es die Hyposensibilisierungs – Therapie. Diese wird von einem Facharzt verschrieben und durchgeführt und ist als langfristige Therapie zu betrachten. Es kann bis zu drei Jahre lang dauern und nicht unbedingt ein leichter Weg.
Es werden dabei die Allergen der entsprechenden Pollen verabreicht, dies in regelmässigen Abständen. Die erste Dosis ist die «leichteste» und wird im Behandlungsverlauf erhöht.
Im Idealfall ist man nach dieser Therapie geheilt und Heuschnupfen – frei. Auch wenn sich die Symptome nur verringern, ist das für Betroffene bereits eine Erleichterung.












